Einsatzzeit von 17:53 bis 00:30 Uhr
Einsatzkräfte: FF Nahe, FF Itzstedt, FF Kayhude, FF-Seth, FF-Wakendorf, FF-Tönningstedt, ABC-Zug
Einsatzort: Nahe, Griesredder
Lage: Brand eines Schuppens am Einfamilienhaus.
Auf der Fahrt zum Einsatzort konnte bereits eine erhebliche Rauchentwicklung wahrgenommen werden.
Vor Ort brannte ein Holzschuppen in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen bereits auf das Dach des Einfamilienhauses über. Ein in der Nähe befindliche Hecke stand ebenfalls im Vollbrand. Im ersten Angriff wurde die Flammen im Bereich des Holzschuppens und der Hecke gelöscht, um ein Übergreifen auf das Haus und andere in der Nähe befindliche Gebäudeteile zu verhindern. Die Löscharbeiten wurden durch brennende Reifen, welche sich in der Nähe der Hecke befanden, nicht unerheblich erschwert. Trotz des schnellen Eingreifens war ein Übergreifen der Flammen auf das Haus/Dach nicht zu verhindern. Durch weitere Löscharbeiten konnte die Flammen eingedämmt werden. Zeitgleich wurde durch die Atemschutzgeräteträger ein Innenangriff gefahren, um mögliche verletzte Personen aus dem Haus zu retten. Personen wurden im Haus nicht angetroffen. Weiter wurde das Feuer im Inneren des Hauses bekämpft. Die restlichen Glutnester in der Dachhaut wurden mittels Einsatz der Drehleiter bekämpft. Hierbei musste die äußere Dachhaut geöffnet werden.
Da durch den Rauch und Bestandteilen von Asbest, welches in der Bedachung des Hauses vermutet wurde, eine Gefährdung der Anwohner bestand, wurde über die Leitstelle die Warn-App ausgelöst.
Die eingesetzten Einsatzkräfte, welche sich im Innenangriff und im Rauchbereich des Einsatzortes aufhalten mussten, wurde durch den ABC-Zug des Kreises in einer speziellen Anlage dekontaminiert.
Im Rahmen der Amtshilfe wurde die Polizei bei der Sicherung von Beweismitteln unterstützt. Die Bundesstraße 432 musste für den Einsatz voll gesperrt werden.
Durch dem glücklichen Umstand, dass die FF-Nahe, FF-Itzstedt und die FF-Tönningstedt für eine Alarmübung bereits alarmiert waren und somit den Einsatz sofort übernehmen konnten, konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden.
Hier noch einmal der Dank an alle Einsatzkräfte für die Unterstützung, insbesondere an zwei Ehrenmitglieder, welche die Einsatzkräfte mit Getränken unterstützt haben.