Einsatz-Nr: 42
07.09.2026 Einsatzstichwort: Feuer in einer Werkstatt

Einsatzzeit von 19:44 bis 00:31 Uhr
Einsatzkräfte: FF Nahe, FF Itzstedt, FF Kayhude, Wakendorf II, RKISH, Polizei 
Einsatzort: Nahe, Am Kronsmoor 
Lage: Starke Rauchentwicklung in einer Werkstatt

Am gestrigen Montagabend, den 07.09.2026 alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West um 19:44 Uhr gemäß Alarm- und Ausrückeordnung die Freiwilligen Feuerwehren aus Nahe, Itzstedt, Kayhude und Wakendorf II mit dem Einsatzstichwort „Feu“ (Feuer, Standard) in die Straße Am Kronsmoor nach Nahe.

Glücklicherweise hatten die Freiwilligen Feuerwehren aus Nahe und Wakendorf II an diesem Abend auch Übungsdienst, sodass sich bereits viele Einsatzkräfte an den Feuerwehrgerätehäusern befanden.

 

Nach ersten Informationen sollte hier eine Werkstatt betroffen sein.

Auf Anfahrt konnte bereits eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden und die ersten Einsatzkräfte aus Nahe bestätigten die Einsatzlage beim Eintreffen am Einsatzort.

 

Während die Drehleiter in Stellung gebracht wurde, um von außen aus dem Drehleiterkorb mittels Wärmebildkamera nach Glutnestern zu schauen wurde der Innenangriff vorbereitet.

Der Innenangriff erfolgte unter schwerem Atemschutz von zwei Seiten jeweils mit einem handgeführten C-Strahlrohr: Vom rückwärtigen Bereich – die Werkstatt und die angrenzenden Büro- und Lagerräume und vom vorderen Bereich die Anmeldung der Werkstatt sowie benachbarte Wohnungen.

 

Die drei Wohneinheiten sind baulich von der Werkstatt getrennt, sodass hier keine Rauchentwicklung vorhanden war. Vorsorglich wurden jedoch zwei Katzen aus einer Wohnung gerettet. Die Mieter und Verantwortlichen der Werkstatt hatten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits aus dem Gebäudekomplex in Sicherheit gebracht. Durch die Löschversuche einiger Personen, erlitten diese eine Rauchgasinhalation und mussten rettungsdienstlich gesichtet werden.

Aufgrund der Anzahl der verletzten Personen wurde das Einsatzstichwort auf „Feu R5“ (Feuer, Standard, Großeinsatz Rettungsdienst 3-5 Verletzte) erhöht und weitere Kräfte des Rettungsdienstes zum Einsatzort nachalarmiert. Zwei Personen wurden anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

 

Um 20:37 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet.

Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen und einer intensiven Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera konnten die Wohnungen an die Bewohner übergeben werden und der Werkstattbereich wurde abgesperrt.

 

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte glücklicherweise ein größeres Schadensausmaß verhindert werden.

 

Insgesamt waren 14 Atemschutzgeräteträger im Einsatz.

Zur Brandursache und Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.